Euphorbia x martinii – Busch-Wolfsmilch

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 52354-102
11 cm Topf (1 l)

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Attraktive, stattlich breitbuschig wachsende Wolfsmilch mit rötlichen Blättern, die sehr gut mit den grünlich-gelben Blüten harmonieren. Die markant rötlich-braunen Honigdrüsen verleihen dieser Busch-Wolfsmilch einen außergewöhnlichen Blickfang. Für... Mehr lesen

Attraktive, stattlich breitbuschig wachsende Wolfsmilch mit rötlichen Blättern, die sehr gut mit den grünlich-gelben Blüten harmonieren. Die markant rötlich-braunen Honigdrüsen verleihen dieser Busch-Wolfsmilch einen außergewöhnlichen Blickfang. Für warme, sonnige Standorte und auch als Kübelpflanze gut geeignet.

Die wärmeliebende Staude sollte im Winter Schutz vor Barfrösten und vor der Wintersonne erhalten. Da sich die Blüten an den Trieben des Vorjahres bilden, darf diese Wolfsmilch im Frühjahr nicht stark zurückgeschnitten werden.
Euphorbia x martinii ist eine Hybride aus Euphorbia characias und Euphorbia amygdaloides. Sie kann auch zufällig in Ihrem Garten entstehen, falls dort die beiden Elternteile relativ nahe beieinander stehen.

Euphorbia - Wolfsmilch

Die Gattung Euphorbia ist weltweit verbreitet und kommt mit über 2000 Arten unvergleichlich vielfältig daher. Sieht man von den einjährigen und verholzenden Arten sowie den oft stacheligen, blattlosen (kakteenartigen) Sukkulenten ab und konzentriert sich auf die hierzulande winterharten (meist einziehenden) sowie die "mediterranen", wintergrünen, meist zweijährige Triebe hervorbringenden Arten und Sorten, so sind die Verwendungsmöglichkeiten immer noch breit gefächert und für unterschiedlichste Gartensituationen von Bedeutung.
Wolfsmilch sind manchmal prachtvoll, fast ausnahmslos faszinierend, ab und an auch sehr bescheiden. Die wirklichen Stars im Beet sind sie nur selten, dafür überaus wichtige Bestandteile des perfekten Ganzen. Mit schön strukturiertem und unterschiedlich gefärbtem Laub und Blüten in Grün-, Gelb- und manchmal auch Orangetönen kontrastieren oder vermitteln sie zwischen unterschiedlichsten Nachbarpflanzen auf erstaunliche Art und Weise und vermögen dabei stets eigene Akzente zu setzen. Im Herbst triumphieren manche Vertreter mit spektakulären Verfärbungen, andere sind wintergrün und vermögen so auch in der kalten Jahreszeit noch Struktur in Staudenbeete zu bringen.

Charakteristisch für alle Wolfsmilch-Gewächse ist der bei Verletzungen austretende Milchsaft, der bei manchen Menschen eine unangenehme Kontaktallergie auslösen kann (ggf. rasch abwaschen und keinesfalls in die Augen bringen!). Zum zweiten zeichnen sich Euphorbien durch eine einzigartige, ungewöhnliche Blütenstruktur aus: An verzweigten Blütenständen befinden sich zahlreiche, recht reduzierte (meist eingeschlechtliche) Einzelblüten ohne Kelch- oder Kronblätter. Deren Aufgabe übernehmen auffällige Hoch- bzw. Vorblätter, so dass die Blütenstände auf den ersten Blick wie zwittrige Einzelblüten wirken.

Was die konkrete Verwendung angeht, gilt es stets zu beachten, von welchen natürlichen Standorten die jeweiligen Wolfsmilchgewächse stammen und welches standortangepasste Verhalten sie an den Tag legen. So gibt es z.B. einige stark wuchernde Arten, die an Problemstandorten eine große Hilfe sein können, im klassischen Staudenbeet aber auch zur Verzweiflung treiben können, weil man dem Ausbreitungsdrang nicht so leicht Herr wird. Viele Arten stammen aus wesentlich südlicheren Gefilden und sind somit Sommertrockenheit und milde Winter gewöhnt - für sie sind geschützte Standorte unter Vordächern, an Mauern oder in Innenhöfen wichtig. Weiterhin gibt es Vertreter, die zu den Waldbewohnern zählen, wieder andere lieben feuchte Böden oder auch extrem trockene Standorte. Auf den ersten Blick erschwert dies vielleicht die Qual der Wahl. Ist man sich der Unterschiede und mannigfaltigen Eigenheiten bewusst, findet sich aus dem großen Euphorbien-Sortiment jedoch für fast jede Gartensituation ein passender Kandidat.

Blütenfarbe

grünlich-gelb

Blattfarbe
  • rot
Blütezeit

April–Mai

Höhe

60 cm–80 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

St/FS/Fr1-2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Steinanlage trockener Boden
  • Fels-Steppe trockener Boden
  • Fels-Steppe frischer Boden
  • Steinanlage frischer Boden
Winterhärtezone

Z7 (-17,8 °C bis -12,3 °C)

Pflanzabstand

50 cm, 4 St./m²

Pflanz-Zeitpunkt

Frühjahrspflanzung empfohlen

Geselligkeit

I

Giftklasse

giftig +

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Wintergrün

ja

Familie

Euphorbiaceae

Kundenfrage | 09. März 2011
Wie verfahre ich jetzt im Frühjahr mit meiner Euphorbia x martinii, nachdem ich sie aus dem Winterschutz ausgepackt habe? Ich habe sie letzten Winterbeginn ohne Schnitt gut eingepackt. Durch die Schneelast liegt der gesamte Busch am Boden.
Antwort | 10. März 2011
Dass Sie im Herbst nicht zurückgeschnitten haben und Winterschutz gegeben haben, war richtig. Die kräftigen Stängel von Euphorbia x martinii werden sich wahrscheinlich von der Schnee-Belastung erholen und sich wieder ein Stück weit aufrichten.

Bei Euphorbia x martinii bilden sich die Blüten an den Trieben des Vorjahres, d.h. wenn Sie jetzt zurückschneiden, entgeht Ihnen nicht nur die diesjährige Blüte, sondern Sie schwächen auch die Pflanze. Warten Sie mit dem Rückschnitt bis nach der Blüte, die Pflanze wird dann direkt aus dem Boden neu austreiben.



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