Geum rivale – Bach-Nelkenwurz

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50740-101
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Die Bach-Nelkenwurz trägt in ihrem Namen das Wort rivale was so viel wie am Bach wachsend bedeutet. Hieraus kann man einfach ihre bevorzugten Wuchsplätze ableiten: Die heimische Pflanze ist europaweit (bis auf den Mittelmeerraum), aber auch in Nord-Asien und Nord-Amerika an Ufern,... Mehr lesen

Die Bach-Nelkenwurz trägt in ihrem Namen das Wort rivale was so viel wie am Bach wachsend bedeutet. Hieraus kann man einfach ihre bevorzugten Wuchsplätze ableiten: Die heimische Pflanze ist europaweit (bis auf den Mittelmeerraum), aber auch in Nord-Asien und Nord-Amerika an Ufern, in Flachmooren, Auwäldern sowie auf Feucht- und Nasswiesen anzutreffen. Verwendung findet die recht stark versamende Wildstaude an Bach- und Teichrändern sowie in größeren Naturgartenpartien.

Ihre nickenden, glockenartigen, leicht behaarten Blüten erheben sich an locker verzweigten Blütenstielen über einer grundständigen Blattrosette. Die Kronblätter der Blüte sind von cremefarben über rosa bis blassorange (an den Spitzen) gefärbt. Der Fruchtstand steht – im Gegensatz zu den hängenden Blüten aufrecht und ist mit zahlreichen Häkchen versehen, so dass die Samen im Gefieder oder Fell von Tieren hängen bleiben und so verbreitet werden. Die Blüten werden von verschiedensten Insekten als Nahrungsquelle besucht; Bestäubt werden diese allerdings meist von Hummeln.

In manchen Bundesländern steht Geum rivale bereits auf den regionalen Roten Listen der bedrohten Pflanzenarten. 2007 wurde die Bach-Nelkenwurz deshalb von der "Stiftung Naturschutz Hamburg" und "Stiftung zum Schutz gefährdeter Pflanzen" zur "Blume des Jahres 2007" gekürt.

Schon im Mittelalter war die weitreichende Heilwirkung der Bach-Nelkenwurz bekannt. Sie wurde bei Verdauungsstörungen, fieberhaften Infekten oder Durchfallerkrankungen, Husten und Appetitlosigkeit verwendet. Die Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, schweißtreibend, antibakteriell und adstringierend.

Geum - Nelkenwurz

Diese Frühlingsstauden haben schöne Schalenblüten in leuchtenden Farben, die über den Blattrosetten zu schweben scheinen. Die häufigste Blütenfarbe ist gelb in allen möglichen Schattierungen, es kommt aber auch Weiß, Blutrot oder Orange vor. Die meisten Blüten sind ungefüllt, allerdings gibt es mittlerweile auch Sorten, die halbgefüllt blühen.
Geum wachsen in jedem guten Gartenboden an sonnigen, mäßig frischen, aber nicht zu nassen Plätzen. Die meisten finden - je nach Art - Verwendung in Teichnähe, im Wildgarten, in Blumenbeeten oder Rabatten.

Nach ca. 3-5 Jahren am selben Standort beginnen die Pflanzen in der Mitte zu verkahlen. Spätestens dann sollten diese aufgenommen und geteilt werden. Gute Hybrid-Sorten, wie z.B. 'Prinses Juliana' können 10 Jahre oder mehr ungestört am gleichen Platz stehen bleiben.
Der botanische Name Geum wird schon seit Plinius verwendet. Er geht wahrscheinlich auf das griechische Wort geno zurück, das so viel wie kosten, probieren, schmecken, riechen oder duften bedeutet. Dies bezieht sich wahrscheinlich auf Geum urbanum, dessen Wurzeln aufgrund ihres Nelkenduftes als kostengünstiger Ersatz für Gewürznelken verwendet wurden.

Blütenfarbe

rosa-gelblich, Kelch purpur

Blütezeit

Mai–Juni

Höhe

20 cm–40 cm

Lichtverhältnisse
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

Fr2-3/WR4

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter feuchter Boden
  • Wasser-Rand nasser Boden (Sumpf)
Winterhärtezone

Z3 (-40,1 °C bis -34,5 °C)

Pflanzabstand

30 cm, 11 St./m²

Geselligkeit

II

Bienenfreundlich

ja

Heimische Wildstaude

ja

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Schnittgeeignet

ja

Wintergrün

ja

Familie

Rosaceae

Kundenfrage | 18. April 2012
Wie muss Geum rivale gepflegt werden? (Frostschutz, Herbstschnitt, düngen...)
Antwort | 19. April 2012
Geum rivale ist sehr robust und winterhart. (Z3) Ein Frostschutz ist nicht nötig. Die Pflanze stirbt im Winter oberirdisch ab - im Frühjahr vor dem Neuaustrieb können dann braune Blatt- und Stängelreste entfernt werden. Der Boden sollte ausreichend feucht und humos sein. Für eine Dünger- oder Kompostgabe im Frühjahr ist Geum rivale dankbar.

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