Meconopsis cambrica 'Aurantiaca' – Wald-Scheinmohn

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 52120-101
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Dieser Wanderer durch die Gartenwelt bringt mit seinen hübschen, schwebenden, orangefarbenen Schalenblüten Farbe und sonnigen Glanz in Gehölzpartien. Besonders schön wirkt Wald-Scheinmohn als Partner von Hosta und Farnen oder in naturhaften Gestaltungen. Er eignet sich... Mehr lesen

Dieser Wanderer durch die Gartenwelt bringt mit seinen hübschen, schwebenden, orangefarbenen Schalenblüten Farbe und sonnigen Glanz in Gehölzpartien. Besonders schön wirkt Wald-Scheinmohn als Partner von Hosta und Farnen oder in naturhaften Gestaltungen. Er eignet sich auch hervorragend als "Schnellstarter" für Neupflanzungen.

Durch Selbstaussaat können sich diese kurzlebigen Pflanzen an zusagenden absonnigen bis halbschattigen Stellen Bestände bilden: Wald-Scheinmohn wandert durch den Garten, wird aber nicht lästig, da er sich an nicht erwünschten "Niederlassungen" schnell und einfach entfernen lässt (oder durch Entfernen der Samenkapseln können Sie es erst gar nicht zum Versamen kommen lassen). Der Boden sollte durchlässig und nicht allzu feucht sein. Kühle Standorte werden bevorzugt. Heimisch ist der Wald-Scheinmohn, auch Pyrenäen-Scheinmohn genannt, in Wales, Westirland und Nordspanien.

Meconopsis

Meconopsis (Scheinmohn) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) mit etwa 54 Arten, die zum größten Teil in der Sino-Himalaja-Region beheimatet sind. Die Farbe der vier bis zehn (selten mehr) Kronblätter variiert je nach Art von oft blau bis purpurfarben, manchmal rosafarben bis rot oder gelb, selten weiß. Die oftmals hängenden Knospen stehen einzeln oder sind in traubigen bzw. rispigen Blütenständen angeordnet. Die krautigen Pflanzen enthalten in allen Teilen einen gelben Milchsaft.
Viele der Meconopsis-Arten sind monokarpisch, d.h. sie sterben nach der Blüte und der Samenbildung ab, was die permanente Nachzucht über Samen notwendig macht. Sie setzen i.d.R. aber reichlich Samen an. Diese können gesammelt und gezielt ausgesät werden. Oder Sie lassen der Natur ihren Lauf, die reifen Samen werden von Insekten, Wind und Wetter verteilt und so tauchen die neuen Sämlinge an allen möglichen Stellen auf.

Der botanische Name geht auf das griechische mekon (Mohn) und opsis (ähnlich) zurück. Der Artname cambrica verweist auf die Herkunft der Staude. Mit Kambrien bezeichnete man früher das heutige Wales. Wahrscheinlich deshalb verwendet die national-walisische, sozial-demokratisch orientierte Partei Plaid Cymru ("Party of Wales") auch eine stilisierte Blüte des Scheinmohns als ihr Signet.
Blütenfarbe

orange

Blütezeit

Juni–September

Höhe

30 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

GR/St/Fr1-2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Steinanlage trockener Boden
  • Gehölz-Rand trockener Boden
  • Steinanlage frischer Boden
Winterhärtezone

Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)

Pflanzabstand

30 cm, 11 St./m²

Geselligkeit

II

Familie

Papaveraceae

Kundenfrage | 30. Juli 2014
Eignet sich Meconopsis camprica zur Unterpflanzung von Bäumen?
Antwort | 31. Juli 2014
Der Wald-Scheinmohn, Meconopsis cambrica 'Aurantiaca', kommt mit Wurzeldruck wie bei einer Unterpflanzung von Bäumen leider nicht zurecht. Besser wäre stattdessen der Turiner Meister, Asperula taurina, oder der Hellgelbe Lerchensporn, Corydalis ochroleuca.

Kundenfrage | 11. September 2011
Zieht die Pflanze ein, nach der Blüte ?
Antwort | 12. September 2011
Das Laub von Meconopsis cambrica 'Aurantiaca' zieht eine Weile nach der Blüte ein. Die Pflanze überdauert im Boden und treibt gemäß Ihres Lebenszyklus wieder aus.

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