Viola odorata 'Orchid Pink' – Duft-Veilchen

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 54078-101
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Wie soll man die ungewöhnliche Blütenfarbe dieses Veilchens beschreiben? Wie wäre es mit zartem Mauve? Oder mit blassem, rötlich überhauchtem Violett? Zur Mitte hin hellt die Blüte auf und der Schlund zeigt eine dunkelviolette Zeichnung. Im Abblühen verblassen dann die ganzen Blüten bis diese annähernd weiß sind.

'Orchid Pink' gilt als gut wachsendes, herrlich duftendes Veilchen. Die Blüten stehen recht dicht über dem sattgrünen Laub. Dennoch sind die Blütenstiele ausreichend lang, damit sich diese Sorte zum Binden kleiner Sträußchen eignet.

Veilchen

Veilchen sind mit etwa 400 Arten und Unterarten über den ganzen Erdball verbreitet. Im 18. und 19. Jahrhundert waren Veilchen allenthalben sehr beliebt und es entstanden hunderte neuer Sorten. Viele davon sind verloren gegangen. In unserem Sortiment gibt es eine ganze Reihe erlesener Kostbarkeiten zu entdecken.

Viola odorata - Duft-Veilchen

Duft-Veilchen, auch März-Veilchen genannt, sind im Garten völlig unproblematisch, solange der Standort nicht zu heiß ist. Bevorzugt werden kühle, luftfeuchte Plätze im lichten Schatten von Gehölzen und lehmiger, nährstoffreicher Boden. Hitze und trockene Luft begünstigen Spinnmilbenbefall. Doch auch volle Sonne ist möglich, wenn der Boden ausreichend feucht ist. Duftveilchen vertragen Wurzeldruck. Verwenden lässt sich Viola odorata wunderbar als duftende Unterpflanzung von Rosen und Karl Foerster schwärmte gar von Strauchpfingstrosen, die mit Duftveilchen unterpflanzt wurden.

Die Sorten säen sich reichlich aus und sorgen für reichlich Nachwuchs. Wer die vegetativ vermehrten Sorten echt behalten will, muss allerdings die Aussaat verhindern: ein Entfernen der Samenkapseln nach der Blüte ist in diesem Fall unbedingt nötig.
Das wohlriechende Veilchen stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und war bis zum Kaukasus in Waldrändern und Gebüschen verbreitet. Mittlerweile im östlichen Nordamerika eingebürgert.

Als sich Napoleon I. (1769-1821) damals in Josephine de Beauharnais (1763-1814) verliebte, trug sie angeblich ein Bouquet aus März-Veilchen am Busen. Nach der Heirat 1796 ließ er ihr fast jeden Tag einen Veilchenstrauß zukommen, wo immer er auch gerade war. Doch als der Veilchengruß am Hochzeitstag im Jahr 1808 ausblieb, ahnte Josephine, dass die Scheidung bevorstand. Später wurde das März-Veilchen zu einem Erkennungszeichen der Anhänger des auf die Insel Elba verbannten, selbsternannten Kaisers Napoleon.

Blütenfarbe

hellrosa

Blütezeit

Februar–März

Höhe

20 cm–25 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

GR1-2/G/Fr2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz frischer Boden
  • Gehölz-Rand trockener Boden
Winterhärtezone

Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)

Pflanzabstand

25 cm, 16 St./m²

Geselligkeit

II

Bienenfreundlich

ja

Duftend

ja

Insektenweide

ja

Schnittgeeignet

ja

Wintergrün

ja

Züchter

Fish (GB) ca. 1960

Familie

Violaceae

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