Viola odorata 'Coeur d'Alsace' – Rotes Duft-Veilchen

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 54031-101
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Die wüchsige Sorte 'Coeur d'Alsace' gefällt durch auffallende Blütenpracht und grazile Blüten in rötlich-rosa Farbtönen und verzaubert mit zartem Duft. Dieses Veilchen wird vegetativ vermehrt, sät sich aber auch gut aus. Dann variiert ihre Blütenfarbe... Mehr lesen

Die wüchsige Sorte 'Coeur d'Alsace' gefällt durch auffallende Blütenpracht und grazile Blüten in rötlich-rosa Farbtönen und verzaubert mit zartem Duft. Dieses Veilchen wird vegetativ vermehrt, sät sich aber auch gut aus. Dann variiert ihre Blütenfarbe allerdings in rosa und roten Tönen. Zusammen mit blauen und weißen Duft-Veilchen ergeben sich nach ein paar Jahren herrlich bunte Veilchenteppiche.

Das Veilchen ist wintergrün, treibt willig Ausläufer und bildet so in kurzer Zeit beachtliche Bestände. Ein sehr schöner Blühpartner für rote Veilchen ist die weiße Frühjahrs-Anemone (Anemone blanda 'White Splendour').

Armand Millet züchtete 1916 aus 'Lilas' und 'Perle Rose' diese reich blühende Duftveilchen-Sorte mit duftenden rosaroten Blüten. Armand Millet, geboren 1845 in Bourg-la-Reine, hat sein Leben dem Züchten verschrieben. Besonders engagiert war er im Bereich der Veilchen. So stammen viele, auch heute noch bekannte Viola-Sorten von ihm. Unter anderem können Viola odorata 'Opera', 'Admiral Avellan' und 'Armandine Millett' dazu gezählt werden. Für seine Züchtungen wurde er oft ausgezeichnet, später war er selbst Mitglied in der Central Horticultural Society of France. Er schrieb Artikel über Veilchen für Zeitschriften, später sogar ein Buch: Veilchen - ihre Herkunft und Kultivierung erschien 1898.

Veilchen

Veilchen sind mit etwa 400 Arten und Unterarten über den ganzen Erdball verbreitet. Im 18. und 19. Jahrhundert waren Veilchen allenthalben sehr beliebt und es entstanden hunderte neuer Sorten. Viele davon sind verloren gegangen. In unserem Sortiment gibt es eine ganze Reihe erlesener Kostbarkeiten zu entdecken.

Viola odorata - Duft-Veilchen

Duft-Veilchen, auch März-Veilchen genannt, sind im Garten völlig unproblematisch, solange der Standort nicht zu heiß ist. Bevorzugt werden kühle, luftfeuchte Plätze im lichten Schatten von Gehölzen und lehmiger, nährstoffreicher Boden. Hitze und trockene Luft begünstigen Spinnmilbenbefall. Doch auch volle Sonne ist möglich, wenn der Boden ausreichend feucht ist. Duftveilchen vertragen Wurzeldruck. Verwenden lässt sich Viola odorata wunderbar als duftende Unterpflanzung von Rosen und Karl Foerster schwärmte gar von Strauchpfingstrosen, die mit Duftveilchen unterpflanzt wurden.

Die Sorten säen sich reichlich aus und sorgen für reichlich Nachwuchs. Wer die vegetativ vermehrten Sorten echt behalten will, muss allerdings die Aussaat verhindern: ein Entfernen der Samenkapseln nach der Blüte ist in diesem Fall unbedingt nötig.
Das wohlriechende Veilchen stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und war bis zum Kaukasus in Waldrändern und Gebüschen verbreitet. Mittlerweile im östlichen Nordamerika eingebürgert.

Als sich Napoleon I. (1769-1821) damals in Josephine de Beauharnais (1763-1814) verliebte, trug sie angeblich ein Bouquet aus März-Veilchen am Busen. Nach der Heirat 1796 ließ er ihr fast jeden Tag einen Veilchenstrauß zukommen, wo immer er auch gerade war. Doch als der Veilchengruß am Hochzeitstag im Jahr 1808 ausblieb, ahnte Josephine, dass die Scheidung bevorstand. Später wurde das März-Veilchen zu einem Erkennungszeichen der Anhänger des auf die Insel Elba verbannten, selbsternannten Kaisers Napoleon.

Blütenfarbe

rötlich-rosa

Blütezeit

März–April

Höhe

10 cm–15 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

GR1-2/G/Fr2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz frischer Boden
  • Gehölz-Rand trockener Boden
Winterhärtezone

Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)

Pflanzabstand

25 cm, 16 St./m²

Geselligkeit

II

Bienenfreundlich

ja

Duftend

ja

Insektenweide

ja

Schnittgeeignet

ja

Wintergrün

ja

Züchter

Millet (FR) 1916

Familie

Violaceae

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