Valeriana officinalis 'Bullerian' (BLBP 20) – Echter Baldrian

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 74039-001
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

'Bullerian' ist eine Auslese der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (BLBP), die sich züchterisch mit den Wirkstoffgehalten von Heilpflanzen beschäftigt. Bei dieser Sorte wurde der höchste Wirkstoffgehalt festgestellt. Wie die reine Art gedeiht auch 'Bullerian' am... Mehr lesen
'Bullerian' ist eine Auslese der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (BLBP), die sich züchterisch mit den Wirkstoffgehalten von Heilpflanzen beschäftigt. Bei dieser Sorte wurde der höchste Wirkstoffgehalt festgestellt. Wie die reine Art gedeiht auch 'Bullerian' am besten auf schweren, eher feuchten, nährstoffreichen Böden.
Baldrian gilt in der Volksmedizin sowie auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin als klassisches Nervenberuhigungsmittel mit beruhigend-ausgleichender, krampflösender Wirkung. Der Aufguss der gehackten Wurzel dient als Tee bei nervöser Unruhe und Schlaflosigkeit. Wirkstoffverstärkend soll es sein, die gehackte, möglichst frische Wurzel vorher acht bis zehn Stunden in kaltem Wasser einzuweichen. Baldrianwurzelextrakte sind Bestandteil von verdauungsfördernden Likören und sollen sich auch schon mal im Bier finden lassen. Auf Katzen wirkt der berauschende Duft des Katzenkrauts noch verführerischer als der der Katzenminze. Auch Ratten sollen den Duft unwiderstehlich finden, deshalb soll Baldrianwurzel angeblich ein guter Köder für Rattenfallen sein und dem Rattenfänger von Hameln gute Dienste geleistet haben.

Als Heil- und Arzneikraut hat Baldrian eine lange Tradition, die bis in die Antike zurück reicht. Im Mittelalter galt er gar als Allheilmittel, dem als Bestandteil des wundertätigen Theriaks nicht nur eine Wirkung gegen Pest und Vergiftungen zugetraut wurde, sondern das auch den Teufel und Hexen vertreiben konnte. Baldrianbüschel, über die Tür gehängt, verwehrten dem Teufel, Hexen und bösen Geistern den Zutritt. Baldrian und Dost, das hab ich nicht gewusst, bedauert die Hexe.

Kräuter der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Die Traditionelle Chinesische Medizin speist sich aus Jahrtausende altem Erfahrungswissen. Sie hat im Lauf der Geschichte verschiedene Deutungsmuster für Krankheiten entwickelt und ist kein einheitliches, nur einem einzigen Prinzip folgendes System der Heilkunde.
Über 80 Prozent der Arzneien nach (modernisierter) TCM sind Aufbereitungen oder Mischungen von Heilkräutern. Wir haben, um einem steigenden Interesse nachzukommen, einige wichtige Heilkräuter der TCM in unser Sortiment aufgenommen. Dabei sind auch einige bei uns heimische Kräuter, entweder weil sie weltweit verbreitet sind oder weil sie inzwischen auch gemäß den Grundsätzen von TCM gedeutet und eingesetzt werden. Bei unserem Angebot geht es sich weniger darum, TCM-Pflanzen zur Gewinnung von Heilmitteln anzubauen. Vielmehr möchten wir dazu beitragen, dass Gartenfreunde diese Pflanzen - von denen nicht wenige durchaus auch zierend sind - einfach nur kennenlernen. Auch für private und öffentliche Heilpflanzen- bzw. TCM-Gärten empfehlen wir unsere Biopflanzen.

Kräuterauslesen der BLBP

Die Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (abgekürzt BLBP) hat für eine Reihe von Kräutern der TCM in jahrelanger Forschungsarbeit Sorten ausgelesen, die ein Höchstmaß an essenziellen Inhaltstoffen aufweisen und besonders stabil sind.
Wir haben eine Reihe dieser BLBP-Sorten in unsere Auswahl aufgenommen, damit Sie auch im TCM-Sortiment qualitätsvolle, robuste Pflanzen bekommen.

Selbstmedikation nach TCM setzt ein fundiertes Wissen über das entsprechende Verständnis einer Krankheit und über die zugeschriebenen Funktionsweisen, Aufbereitungen und Dosierungen von Heilkräutern voraus. Wir bieten die Pflanzen nicht zur Selbstmedikation an, eine Haftung ist daher ausgeschlossen. An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal darauf hinweisen, dass zu den TCM-Heilkräutern - wie zu den Heilkräutern der alten europäischen Kräuterheilkunde - auch sehr giftige Pflanzen gehören!

Blütenfarbe

hellrosa

Blütezeit

Juni–August

Höhe

70 cm–120 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

Fr3/GR2-3

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter feuchter Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz-Rand feuchter Boden
Winterhärtezone

Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)

Pflanzabstand

60 cm, 2 St./m²

Geselligkeit

I

Bienenfreundlich

ja

Duftend

ja

Insektenweide

ja

Züchter

BLBP (Deutschland)

Familie

Valerianaceae

Kundenfrage | 29. Juni 2012
Ist Valeriana officinalis 'Bullerian' einigermaßen "unempfindlich" gegen Schnecken, ähnlich wie sein möglicher Pflanzpartner der Blutweiderich?
Antwort | 02. Juli 2012
Wir haben an Valeriana officinalis 'Bullerian' noch keine Schneckenschäden gesehen. Baldrian schmeckt Schnecken unseres Wissens nach nicht.

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