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Hemerocallis fulva – Braunrote Taglilie, Bahnwärter-Taglilie

Preis: 4,55 €
ab 5 Stück 4,40 €
ab 10 Stück 4,20 €
inkl. MwSt. 7,00 % zzgl. Versandkosten

Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50824-102
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stück

Diese robusteste und wuchsfreudigste Taglilie überhaupt breitet sich mittels Ausläufer allmählich aber stetig aus und gedeiht auch an halbschattigen Plätzen und im Wurzeldruck von Gehölzen noch gut. Sie ist in alten Gärten oftmals noch verwildert zu finden und selbst im Bereich alter Gleisanlagen hat sie sich Refugien erobert. Daran erinnert auch der alte Name Bahnwärter-Taglilie. Gut zur Hangbefestigung und zur pflegeextensiven Flächenbegrünung!

Früher mussten die Bahnwärter die Schranken noch von Hand bedienen. Da viele in ihrer Freizeit gerne gärtnerten und diese Taglilie preiswert, einfach zu vermehren und dennoch schön anzusehen war, kann man sie teilweise heute noch - mittlerweile verwildert - an Bahndämmen antreffen. Dadurch erhielt sie auch ihren Namen Bahnwärter-Taglilie.

"Die braunrote Taglilie ist eine jener guten alten Pflanzen, die man früher in allen Gärten fand, die aber jetzt, sehr mit Unrecht, in Vergessenheit geraten sind." (Vilmorin 1879)

Hemerocallis

Karl Foerster bezeichnete Hemerocallis auch als die Blumen des intelligenten Faulen, da sie nur wenig Pflege brauchen, außer einer ordentlichen Düngergabe absolut genügsam sind und sich mit ihrem üppigen Laub unliebsame Konkurrenz locker vom Leibe halten können. Auch die Ansprüche an den Standort sind entsprechend bescheiden, bevorzugen jedoch eher nährstoffreiche und nicht zu trockene Plätze im lichten Schatten bis in voller Sonne. Gute Pflanzpartner sind demnach z.B. Iris sibirica, Paeonia lactiflora, Phlox paniculata, Miscanthus sinensis.

Hemerocallis sind prachtvoll blühende, langlebige Liliengewächse mit essbaren Blüten, die in China seit Jahrtausenden in Kultur sind. Die Einzelblüte einer Taglilie blüht, wie der Name schon sagt nur einen Tag, doch jeden Tag erblühen neue Knospen, sodass sich eine lange Blütezeit ergibt. Inzwischen gibt es viele neue Sorten mit spektakulären Farben und Blütenformen - ein phantastischer Schmuck für Hochsommer-Rabatten. Sie entfalten ihre Schönheit als Solitärstaude ebenso, wie wenn sie in größeren Gruppen gepflanzt werden. Die Wildarten wirken in wiesenartigen Anlagen am schönsten. Alle Taglilien bevorzugen einen sonnigen, nicht zu trockenen Standort.
Die intensive Leuchtkraft dunkler Taglilien-Blüten bleibt zuverlässiger erhalten, wenn sie nicht der prallen Mittagssonne ausgesetzt sind. Pflanzt man Sorten, die sich in ihrer Blütezeit ablösen, kann man - je nach Witterungsverlauf - von Mitte Mai bis weit in den September hinein Taglilienblüten bewundern.

Hemerocallis von A bis Z

Es gibt inzwischen viele tausend Hemerocallis-Sorten. In den USA gehören Taglilien seit Jahrzehnten zu den absoluten Lieblingsstauden. Besonders die pragmatischen Amerikaner bringen ständig neue Sorten auf den Markt - die zahlreichen englischen Namen sind Beweis für die Dominanz der USA-Sorten. Allerdings sind viele der nordamerikanischen Züchtungen im kühlen mitteleuropäischen Klima recht blühfaul. Doch auch einige deutsche Hobby- und Profizüchter halten gut mit und steuern ganz hervorragende, an unser Klima perfekt angepasste Sorten bei. Wir bieten Ihnen hier nur bewährte und sicher blühende Sorten an.

Blütenfarbe

braunorangerot

Blütezeit

Juni–Juli

Höhe

80 cm–120 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

Fr/GR1-2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz-Rand trockener Boden
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

70 cm, 2 St./m²

Geselligkeit

II

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Familie

Hemerocallidaceae

Kundenfrage | 15. Juli 2016
Meine Taglilien haben in diesem Jahr einige dicke runde Knospen, die nicht zur Blüte kommen.Woran liegt das. Nicht nur diese Sorte auch andere. MfG ingrid Schünemann
Antwort | 21. Juli 2016
Diese dicken runzeligen Knospen an Hemerocallis werden durch die Gallmücke verursacht. Die Mücke legt ihre Eier ab Mai in die junge Knospe und deren Larve schädigt diese dann. Die einzige Methode, um diese einzudämmen ist, alle befallenen Knospen abzusammeln, in einer Tüte zu sammeln und diese dann über den Restmüll zu entsorgen. Man kann ebenfalls auf später blühende Sorten zurückgreifen, da diese relativ wenig befallen werden.

Kundenfrage | 08. Juli 2011
Wie verhält sich die Vorgabe von 70cm Abstand zur Aussage, dass man diese Pflanze "in kleinen Trupps" anpflanzen soll?? Wie soll man sich eine tatsächliche Anpflanzung vorstellen? Was passiert mit dem Zwischenraum, bis er gefüllt ist? Mulchen oder etwa kahle Erde "verteidigen"?? Oder verdrängen die Taglilien auf Dauer selber das Spontangrün?
Antwort | 11. Juli 2011
Hemerocallis fulva bildet mit der Zeit durch Ausläufer einen dichten Bestand. Die 70 cm Pflanzabstand sollten deshalb (auch zwischen benachbarten Pflanzen der gleichen Art) unbedingt eingehalten werden. Die frische Pflanzung benötigt zunächst noch Pflege. In den Zwischenräumen muss am Anfang gekrautet werden. Um Unkrautbewuchs im Zaum zu halten, bietet sich eine Mulchschicht mit geeigneten Materialien an. Bitte keinen Rindenmulch verwenden. Mit der Zeit wird das Unkraut weitgehend verdrängt.

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