Vitis vinifera 'Frumoasa Alba' ® – Gelbe Tafeltraube (kernarm)

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 34003-105
hoher 3-Liter Topf

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Die vollreifen Beeren dieser schmackhaften Sorte haben ein Aroma, das an Ananas mit einem Hauch Muskat erinnert, welches sich besonders an einem guten, sonnig-warmen, geschützten Platz entfalten kann. Die Beeren sind groß, gelblich und haben nur sehr wenige Kerne. Sie wachsen... Mehr lesen

Die vollreifen Beeren dieser schmackhaften Sorte haben ein Aroma, das an Ananas mit einem Hauch Muskat erinnert, welches sich besonders an einem guten, sonnig-warmen, geschützten Platz entfalten kann. Die Beeren sind groß, gelblich und haben nur sehr wenige Kerne. Sie wachsen in großen lockeren Trauben an rötlichen Stängeln.

Gute Pilzfestigkeit und eine sehr gute Frosthärte sind kennzeichnend für diese mittelstark wachsende, sehr robuste Sorte. Die mittelspäte Erntezeit bedeutet, dass diese ab Mitte September geerntet werden können.

Tafeltrauben

Es scheint ein weit verbreitetes Vorurteil zu sein, dass Tafeltrauben nur in den allermildesten Regionen unseres Landes gedeihen. Aber wer nicht gerade in rauen Gebirgslagen lebt und ein geschütztes, sonniges Plätzchen im Garten zu bieten hat, kann es durchaus auch in kühleren Regionen mit ihnen versuchen. Hier sollte man sich allerdings für eine möglichst früh reifende Sorte entscheiden. Wir finden übrigens, dass der Schönheit der Reben viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, dabei sind sie besonders im Herbst eine Augenweide.
Da wir geschützte Sorten anbieten, ist eine Veredelung Vorschrift - mit dem positiven  Nebeneffekt, gleichzeitig einen Reblausbefall auszuschließen. Wir beziehen Jungpflanzen aus konventionellem Anbau, danach werden sie bei uns zwar nach Bio-Standards weiterkultiviert, sind aufgrund ihrer Herkunft aber nicht als "bio" deklariert.

Sehr wichtig ist die Wahl des Standortes. Weinreben sind absolute Sonnenanbeterinnen. Ein warmer, geschützter Platz vor einer Mauer oder Wand ist optimal. Ihre Bodenansprüche sind hingegen nicht groß, sie kommen mit jedem normalen Gartenboden im pH-Bereich von etwa 5,5 bis 7,5 zurecht. Bitte berücksichtigen Sie aber, dass verdichtete, stark saure oder sehr alkalische Böden nicht geeignet sind.

Pflanzung:
Das Pflanzloch wird für jede Rebe mindestens 40 cm tief ausgehoben, die Erde gründlich gelockert und, so vorhanden, mit Humus oder ein wenig reifem Kompost ergänzt. Werden mehrere Exemplare gepflanzt, muss ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden. Beim Pflanzen an Mauern oder Gebäude halten Sie bitte 50 cm Abstand. Die Veredelungsstelle muss über der Erde bleiben, pflanzen Sie also nicht tiefer, als die Rebe im Topf stand. Nach dem vorsichtigen Andrücken der Erde (bitte nicht festtreten) wird gründlich gewässert. Empfehlenswert ist das Aufbringen einer wenige Zentimeter hohen Mulchschicht (z.B. Grasschnitt oder Stroh), um Feuchtigkeitsverluste zu mindern.

Düngung und Pflege:
Reben brauchen sehr viele Mineralstoffe, daher sollte man vor dem Austrieb im Frühjahr einen Volldünger ausbringen und im Herbst das Pflanzbeet mit gut verrottetem Kompost anreichern.
Wer Trauben ernten will, muss sowohl im Weinberg als auch im Hausgarten für einen Erziehungs- und Erhaltungsschnitt sorgen. Zum "Wie" gibt es die unterschiedlichsten Meinungen und Möglichkeiten, sehr wichtig ist jedoch der Zeitpunkt. Auf keinen Fall sollte man zu spät schneiden, dann droht ein Verbluten der Pflanzen. Bei frostfreien Temperaturen ist Ende Februar/Anfang März eine gute Zeit.

Für den richtigen Schnitt muss man wissen, dass Trauben immer an einjährigen Trieben fruchten, die zweijährigem Holz entspringen. Ganz gleich, wo wir sie pflanzen, ob an Stützpfählen mit gespannten Drähten, an einem Gerüst oder an der Wand, ein Festbinden der Triebe ist immer erforderlich. Man lässt den kräftigsten Trieb des ersten Jahres stehen und bindet ihn fest. Alle anderen Triebe werden entfernt, ebenso die Geiztriebe, die sich nach und nach in den Blattachseln unterhalb der gewünschten Stammhöhe bilden. Was im Pflanzjahr oberhalb der angestrebten Stammhöhe wächst, nimmt man im September auf zwei bis drei Blätter zurück. Der nun verholzte Haupttrieb wird in Stammhöhe etwa 3 cm oberhalb des letzten Auges abgeschnitten (das nennt man "Zapfenschnitt") und gut am Stützpfahl oder Gerüst befestigt. Die Frühjahrstriebe werden dann nach den Eisheiligen (ca. Mitte Mai) auf die stärksten drei bis fünf zurückgenommen. Aus ihnen entwickeln sich die Tragruten. Unterhalb von 40 cm entfernen wir alle Blätter und nach unten wachsende Ruten, um der Ausbreitung von Bodenpilzen vorzubeugen. Bei etablierten Reben folgt später ein sommerlicher Grünschnitt und, wenn gewünscht, das Einkürzen der Haupttriebe im August. So streng wie im Weinbau müssen wir es im Garten natürlich nicht halten, wichtig ist aber, dass wir das Wuchsverhalten der Reben verstehen und dem richtigen Schnittprinzip folgen.

Und noch ein Tipp zu guter Letzt: Wer Wert auf möglichst große Trauben legt, kann im Sommer die Fruchtstände ausdünnen. Man belässt etwa alle 30 cm eine Traube und entfernt die restlichen Fruchtstände.

Blütezeit

Mitte September

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

B/Fr1-2

  • Beet trockener Boden
  • Beet frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Winterhärtezone

Z7 (-17,8 °C bis -12,3 °C)

Pflanzabstand

150 cm

Geselligkeit

I

Familie

Vitaceae

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