Rubus x loganobaccus – Loganbeere

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 33111-002
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stück

Die Loganbeere ist eine amerikanische Züchtung und entstand durch Kreuzungsversuche des amerikanischen Hobbygärtners James Harvey Logan. Die Reifezeit der Früchte ist Juli und August. Sie sind doppelt so groß wie Himbeeren, relativ fest und haben einen süßen, aromatischen, leicht weinsäuerlichen... Mehr lesen
Die Loganbeere ist eine amerikanische Züchtung und entstand durch Kreuzungsversuche des amerikanischen Hobbygärtners James Harvey Logan. Die Reifezeit der Früchte ist Juli und August. Sie sind doppelt so groß wie Himbeeren, relativ fest und haben einen süßen, aromatischen, leicht weinsäuerlichen Geschmack.
Sie sind für den Frischverzehr als auch zur Marmeladenherstellung sehr gut geeignet. Der große Vorteil ist, dass die Pflanze horstartig bleibt, also keine Ausläufer treibt.

Rubus x loganobaccus - Loganbeere

Die Loganbeere ist eine amerikanische Züchtung und entstand durch Kreuzungsversuche des amerikanischen Hobbygärtners James Harvey Logan. Er war unzufrieden mit sämtlich vorhandenen Himbeersorten und versuchte, diese zu kreuzen. 1881 kreuzte er zufällig die europäische Himbeersorte 'Red Antwerp' mit einer amerikanischen Brombeersorte, wahrscheinlich die Wildbrombeere Rubus ursinus - die Loganbeere, so dachte er, war geboren.
Gleichzeitig säte er auch Samen der rankenden Brombeersorte 'Aughinbough' und der aufrecht wachsenden Sorte 'Texas Early' aus in der Hoffnung, eine Kreuzung hieraus zu erhalten. Die Samen, welche er aus dieser Kreuzung erzielte, brachten jedoch die Loganbeere hervor. Sie gilt heute als genetisch fixierte neue Beerenart.

Seit 1933 gibt es auch dornenlose Mutanten; das Hauptanbaugebiet ist wegen des milden Klimas Neuseeland.
Die Reifezeit der Früchte ist der Juli und August. Sie sind doppelt so groß wie Himbeeren und haben einen  süßen, aromatischen, wein-säuerlichen Geschmack. Sie sind für den Frischverzehr als auch zur Marmeladenherstellung sehr gut geeignet. Der große Vorteil ist, dass die Pflanze horstartig bleibt, also keine Ausläufer treibt.

Pflanzung, Schnitt und Düngung

Die Pflanze ist sehr schnellwüchsig und kann eine Höhe bis zu 5 m erreichen. Ein Rankgerüst ist unumgänglich. Beim Einpflanzen sollte sie mindestens 10 cm tiefer, als sie im Topf gesessen hat, eingepflanzt werden. Dies fördert die basale Neutriebbildung. Ein halbschattiger Standort wird von ihr bevorzugt, sie liebt aber auch sonnige Plätze, wobei der Boden niemals zu trocken sein darf. Staunnässe sollte jedoch vermieden werden. Ein Pflanzabstand von 2,50 m ist empfehlenswert.

Das Wuchsverhalten ähnelt der einer Brombeere und auch der Schnitt erfolgt in dieser Weise. Der Fruchtansatz erfolgt an den 2-jährigen Trieben. Aus jeder Pflanze dürfen jährlich 5-6 Jungtriebe hochgezogen werden, wobei die stärkeren belassen und die schwächeren entfernt werden sollten. In den Blattachsen bilden sich so genannte Geiztriebe, welche im Folgejahr die Fruchttriebe hervorbringen. Im ersten Jahr werden sie im Sommer auf 2-3 Knospen zurück geschnitten, damit man einen guten Überblick über die langen Ruten hat.
Im Herbst schneidet man die Ruten, welche Früchte getragen haben, bodenerdig ab. Man belässt diese beblätterten Ruten jedoch im Strauch als Frostschutz für den Winter. Die Pflanze ist bis -18 Grad gut frosthart; an ungeschützten Standorten ist ein leichter Winterschutz empfehlenswert.
Im kommenden Frühjahr werden sie herausgezogen. Gleichzeitig schneidet man die Geiztriebe an den letzt jährigen Ruten, welche man im Sommer schon mal zurück geschnitten hat, nochmals auf 2-3 Augen zurück. Die Langruten selbst werden nur eingekürzt, wenn sie zu lang werden und beschwerlich zu handhaben oder die Triebspitzen eingetrocknet sind.

Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr (März/April) ist empfehlenswert; eine weitere Düngung mit Hornmehl im Juni ist anzuraten. Im Herbst sollte dann eine Kalidüngung erfolgen; sie stärkt die Zellen der Pflanze und macht sie somit widerstandsfähiger gegen den kommenden Frost. Das Mulchen mit Grasschnitt ist ebenfalls empfehlenswert.

Die Loganbeere entstand durch Zufall Ende des 19. Jahrhunderts in Kalifornien. Namensgeber ist ihr Entdecker, der Richter J. H. Logan, der die Beerensorte in seinem Garten fand. Der selbstbefruchtende Strauch der Loganbeere ähnelt mit seinen feinen stacheligen Ruten im Wuchs einer Brombeere und kann bis zu fünf Metern hoch werden. Die leicht frostempfindliche Rankpflanze verliert im Winter ihre dunkelgrünen Blätter. Die Früchte der Loganbeere reifen früher als die ihrer Zuchteltern, nämlich schon von Juli bis Ende August. Dabei erlangen die Loganbeeren nicht nur die doppelte Größe von Himbeeren, sondern die Pflanze trägt auch besonders viele feste Früchte. Bei guter Pflege kann ein Strauch bis zu zwölf Pfund an Beeren erbringen. Die süßen Loganbeeren sind wegen ihres relativ hohen Säuregehalts ideal für die Herstellung von Marmelade oder Gelee geeignet.

So gedeiht die Beerensorte

Ein feuchter und schattiger Standort ist für die Loganbeere besonders gut geeignet. Vermeiden Sie jedoch Staunässe. Halbschatten bis Sonne kann der Strauch aber auch vertragen. Als stark wuchernde Rankpflanze ist die Loganbeere dankbar für eine Rankhilfe. Dabei sollte der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen mindestens zwei Meter betragen. Befreien Sie die Loganbeere nach der Ernte von alten Ruten. Als Hybride - also Produkt einer Kreuzung - lässt sich diese Beerensorte leider nicht ohne Weiteres über Samen vermehren. Doch über abgeschnittene Ruten, die zum Austreiben der Wurzeln in die Erde gepflanzt werden, können Sie neue Exemplare der kalifornischen Beerensorte gewinnen.

Blütenfarbe

weiß

Blütezeit

Juli–August

Höhe

300 cm–500 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

B/Fr2

  • Beet frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Pflanzabstand

250 cm

Schneckenfraß

keine Gefahr

Familie

Rosaceae

Kundenfrage | 05. Oktober 2016
Benötigt Rubus x loganobaccus - Loganbeere ebenfalls ein Rankgerüst wie Brombeeren? Hängen die langen Ranken über? Und: Besitzt Rubus x loganobaccus - Loganbeere Dornen?
Antwort | 11. Oktober 2016
Die Loganbeere braucht ein Rankgerüst, da ihre langen Triebe nicht standfest sind und sonst am Boden liegen würden. Sie ist aber dornenlos und macht auch keine Ausläufer.

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