Rubus ursinus var. loganobaccus 'Thornless Boysen' – Dornenlose Boysenbeere

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 33107-002
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stück

Die großen Früchte dieser Kreuzung aus Brombeere, Himbeere und Loganbeere sind tiefrot bis schwarz. Ihr Geschmack ist aromatisch und feinsäuerlich. Sie ist für den Frischverzehr wie auch zu Herstellung von Marmelade sehr gut geeignet. Auslese.

Rubus ursinus × idaeus - Boysenbeere (Rosaceae)

George M. Darrow war 1930 beim amerikanischen Agrarministerium tätig und galt als Superautorität auf dem Gebiet der Beerenfrüchte. Ihm kam zu Ohren, dass auf einer kalifornischen Farm Beerensträucher mit ganz besonders großen Früchten wuchsen. Er fuhr zu der verlassenen Farm des Robert Boysen und fand ganz verkommene und verwachsene Sträucher vor, welche von ihm im Laufe der Zeit wieder liebevoll aufgepäppelt worden waren.

Robert Boysen selbst hatte nach einem schweren Unfall seine Zuchtversuche allesamt aufgegeben. Ihm war es deshalb leider nicht mehr gelungen, aus seiner eigenen Züchtung aus Loganbeere und einer weiteren Brombeerart einen kommerziellen Erfolg zu erzielen.

Die Loganbeere entstand durch Kreuzungsversuche des amerikanischen Hobbygärtners James Harvey Logan. Er war unzufrieden mit sämtlich vorhandenen Himbeersorten und versuchte, diese zu kreuzen. 1980 kreuzte er zufällig die europäische Himbeersorte 'Red Antwerp' mit einer amerikanischen Brombeere - die Loganbeere war geboren. Allerdings ist heute genetisch eindeutig erwiesen, dass die Loganbeere eine Auslese aus seinen ebenfalls gekreuzten und ausgesäten Brombeersorten war. Seit 1934 gibt es dornenlose Mutanten; das Hauptanbaugebiet ist wegen des milden Klimas Neuseeland.

Rubus ursinus bezeichnet eine kalifornische Wildbrombeere, welche wohl, dem botanischen Artnamen 'ursinus' nach, auch von Bären als Essbarem geschätzt wurde.

Pflanzung, Schnitt und Düngung

Die Pflanze sollte beim Einpflanzen mindestens 10 cm tiefer als sie im Topf gesessen hat eingepflanzt werden. Dies fördert die basale Neutriebbildung von unten.
Ein Pflanzabstand von 2,50 m ist empfehlenswert.
Der Schnitt erfolgt ebenfalls wie bei Brombeeren. Der Fruchtansatz erfolgt an den 2-jährigen Trieben.
Aus jeder Pflanze dürfen jährlich 5-6 Jungtriebe hochgezogen werden, wobei die stärkeren belassen und die schwächeren entfernt werden sollen. In den Blattachsen bilden sich so genannte Geiztriebe, welche im Folgejahr die Fruchttriebe hervorbringen. Im ersten Jahr werden sie im Sommer auf 2-3 Knospen zurück geschnitten, damit man einen guten Überblick über die lang bedornten Ruten hat.
Im Herbst schneidet man die Ruten, welche Früchte getragen haben, bodenerdig ab. Man belässt die beblätterten Ruten jedoch im Strauch als Frostschutz für den Winter. Im kommenden Frühjahr werden sie herausgezogen. Gleichzeitig schneidet man die Geiztriebe an den letztjährigen Ruten, welche man im Sommer schon mal zurück geschnitten hat, nochmals auf 2-3 Augen zurück. Die Langruten selbst werden nur eingekürzt, wenn sie zu lang werden und beschwerlich zu handhaben sind oder die Triebspitzen eintrocknen.
Das Pflanzen an einem Zaun oder das Ziehen eines Gerüstes ist auf jeden Fall ratsam.

Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr (März/April) ist empfehlenswert; eine weitere Düngung mit Hornmehl im Juni ist anzuraten.
Im Herbst sollte dann eine Kalidüngung erfolgen; sie stärkt die Zellen der Pflanze und macht sie somit widerstandsfähiger gegen den kommenden Frost.
Das Mulchen mit Grasschnitt ist ebenfalls anzuraten.

Blütenfarbe

weiß

Blütezeit

Juli–August

Höhe

200 cm–300 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

B/Fr2

  • Beet frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Pflanzabstand

250 cm

Schneckenfraß

keine Gefahr

Familie

Rosaceae

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