Rubus occidentalis 'Black Jewel' – Schwarze Himbeere

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 33133-002
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stück

Man muss schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass es sich bei der aus Amerika stammenden Rubus Sorte 'Black Jewel' um eine Himbeere handelt. Die dort heimische Pflanze besitzt aromatische, süßlich-fruchtige und leicht weiß bereifte Früchte, welche eher... Mehr lesen

Man muss schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass es sich bei der aus Amerika stammenden Rubus Sorte 'Black Jewel' um eine Himbeere handelt. Die dort heimische Pflanze besitzt aromatische, süßlich-fruchtige und leicht weiß bereifte Früchte, welche eher rundlich sind und einen Durchmesser von ca. 1 cm haben. Sie hängen in dichten Dolden am zweijährigen Holz, welches nach der Ernte bodennah abgeschnitten wird.

Die Reife beginnt Anfang Juli und erstreckt sich bis Ende Juli. Zuerst ist die Fruchtfarbe rot und geht dann ins Schwarze über. Sowohl für den Frischverzehr, für Marmelade und auch zum Einfrieren sind die Früchte sehr gut geeignet.

Die Pflanze liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, welcher nicht zu trocken, aber wasserdurchlässig sein sollte. Sie erreicht eine Höhe von ca. 2 m und benötigt ein Rankgerüst. Die leicht bedornten Ruten besitzen aufgrund ihrer violett-grauen Farbe und den in Kontrast hierzu stehenden grünen, rückseitig fast weißen Blättern einen hohen Zierwert. Sehr von Vorteil ist, dass sie keine Ausläufer treibt und sehr robust gegenüber Schaderregern ist.

Rubus idaeus - Himbeere

Himbeeren gehören zu den Sammelfrüchten. Viele kleine behaarte Steinfrüchte sind hier um den zapfenförmigen Fruchtboden gelagert, von welchem sie sich, wenn sie reif sind, gut lösen.

Ursprünglich stammt die Himbeere wohl aus dem Ida-Gebirge in der westlichen Türkei.
Einer Legende nach gab es dort massenhaft Himbeeren, welche von den Menschen gesammelt werden konnten.
Heute ist sie in Europa, Asien und Nordamerika wild verbreitet.
Der Gattungsname "Rubus" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "rot" in Bezug auf die rote Farbe der Früchte. Vom Flachland bis ins Gebirge findet man sie in lichten Wäldern oder auch als Pionierpflanze auf Schutthalden oder Kahlschlägen.
Von Menschen wurde die Pflanze schon während der Steinzeit genutzt, kultiviert wurde sie aber erst im Mittelalter von den Mönchen, welche sie in ihre Klostergärten holten.

Der Geschmack der Beeren reicht von süß bis süßsäuerlich und das Aroma ist bei vielen Sorten einzigartig. Sie enthalten Zucker, Fruchtsäuren (hauptsächlich Zitronensäure), Mineralstoffe, Ballaststoffe, Vitamine, vor allem B-Vitamine und Vitamin C. Auch wirken sie durch das Vorhandensein von Flavonoiden und Phenolsäuren antibiotisch.


Pflanzung, Schnitt und Düngung

Die Pflanzung kann sowohl im Frühjahr als auch im Herbst erfolgen, da die Himbeerruten nicht frostempfindlich sind.
Beim Pflanzen ist es ratsam,  lange Ruten bis auf ca. 40 cm. einzukürzen; dies regt die an den Wurzeln befindlichen Adventivknsopen an, neue Ruten nach zu treiben (Pflanzschnitt).
Werden mehrere Pflanzen gepflanzt, so ist ein Abstand  innerhalb der Reihen von 50 cm empfehlenswert; der Abstand der Reihen sollte ca. 1,20 m betragen.
Das Ziehen eines Drahtgerüstes oder auch das Anbinden an einen Pfahl ist  bei allen Sorten empfehlenswert.

Die Himbeere hat, viel mehr als alle anderen Beerenpflanzen, ihren Charakter als Waldpflanze behalten und es ist deshalb unabdingbar, den von ihr gewünschten Bedürfnissen nach Boden und Standort nach zu kommen.
Der Boden sollte nährstoffreich, gut wasserdurchlässig und leicht lehmig sein. Wünschenswert ist ein  ph-Wert zwischen 5 bis 6,5 da die Pflanzen nicht kalkverträglich sind.
Halbschattige Plätze werden bevorzugt, wobei die meisten Sorten auch an einem sonnigen Standort gut gedeihen.
Das Ausbringen einer Mulchschicht ist zu empfehlen, damit der Unkrautbewuchs eingedämmt  und ein Austrocknen der oberflächennah liegenden Wurzeln vermieden werden kann.

Bei den unterschiedlichen Sorten wird zwischen sommertragenden und sommer- und herbsttragenden Himbeerern unterschieden.
Die sommertragenden Sorten tragen ihre Früchte an den Ruten des Vorjahres.
Pro Pflanze sollten nicht mehr als 5-7 Ruten belassen werden.
Nach der Ernte sterben diese Ruten ab. Sie müssen bodeneben abgeschnitten und danach die Schnittstellen mit Erde bedeckt werden, damit ein Eindringen von Pilzen und Schädlingen verhindert werden kann.
Die sommer- und herbsttragenden  Sorten tragen ihre Sommerfrüchte an den Ruten des Vorjahres und die Herbsthimbeeren an den diesjährigen Ruten. Man sollte vom Vorjahr jedoch maximal  2-3 Ruten pro Pflanze stehen lassen; sie sterben dann während der Tragezeit im Sommer ab und müssen dann ebenfalls bodenerdig abgeschnitten und mit Erde bedeckt werden. Eine höhere Gesamtertragsmenge ist jedoch nicht zu erwarten, da sich diese verteilt. Allerdings bietet der früher beginnende Erntezeitpunkt evtl. einen längeren Erntezeitraum, da die Früchte im Herbst, wenn die Nächte kalt und frostig zu werden drohen, an Geschmack und Süße verlieren.
Der jährliche Neuaustrieb an Ruten erfolgt aus dem im Boden befindlichen Rhizom.

Die Himbeeren können nach dem Pflücken nur wenige Tage bei 0 Grad Celcius gelagert werden.

Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr (März/April) ist empfehlenswert; eine weitere Düngung mit Hornmehl im Juni ist anzuraten.

Von einer Bodenbearbeitung ist abzuraten, da die Pflanzen ein sehr feines oberflächennah liegendes Wurzelwerk besitzen. Um den Unkrautbefall einzudämmen ist es ratsam, mit gemähtem Gras zu mulchen.

Blütezeit

Juli

Höhe

140 cm–180 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

B/Fr2

  • Beet frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden

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