Ribes x nidigrolaria 'Jostine' – Jostabeere

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 33114-000
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
Wurzelware

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Am feinen Aroma und an der Farbe der Früchte lässt sich unschwer erkennen, dass es sich bei der Jostabeere um eine Kreuzung aus Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere handelt. Ab Ende April erscheinen die zahlreichen, sehr hübsch anzusehenden weiß-rötlich filigranen... Mehr lesen

Am feinen Aroma und an der Farbe der Früchte lässt sich unschwer erkennen, dass es sich bei der Jostabeere um eine Kreuzung aus Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere handelt. Ab Ende April erscheinen die zahlreichen, sehr hübsch anzusehenden weiß-rötlich filigranen Blüten der sehr robusten und widerstandsfähigen Sorte 'Jostine'.

Ihre leicht säuerlichen, fein aromatischen, schwarz violetten Früchte reifen ab Ende Juni so nach und nach an zahlreichen zwei bis vier beerige Trauben. Sie ist sowohl für den Frischverzehr, als auch zur Verarbeitung oder zum Einfrieren bestens geeignet. Die Pflanze wächst stark und buschig und bekommt lange Seitentriebe, weshalb ein regelmäßiges Auslichten der Triebe unumgänglich ist. Aufgrund der frühen Blütezeit sollte sie vor starken Spätfrösten geschützt werden.

R. Bauer aus Breitbrunn gelang diese Kreuzung überzeugende Kreuzung aus ('Langtraubige Schwarze' x Ribes divaricatum) x ('Silvergieters Schwarze' x Ribes uva crispa 'Grüne Hansa').

Ribes x nidigrolaria - Jostabeere (Grossulariaceae)

Der Gattungsname “Ribes“ wurde aus dem persischen übernommen. Er bezeichnet eine in den Gebirgen heimische Pflanze, Rheum ribas, aus welcher die Araber ein kühlendes Arzneimittel herstellten. “Ribas“ bedeutet soviel wie “fruchtbehangener Zweig“.

Bei der Jostabeere handelt es sich um eine Kreuzung aus Ribes nigrum, einer schwarzen Johannisbeere und Ribes uva-crispa, einer Stachelbeere. Josta ist demzufolge ein zusammengesetztes Wort, bestehend aus den beiden Anfangsbuchstaben der jeweils deutschen Bezeichnung der Kreuzungspartner.

Schon im 19. Jahrhundert fanden in England die ersten Kreuzungsversuche statt; man hatte die Absicht, eine dornenlose Stachelbeere zu züchten. Die erste erfolgreiche Kreuzung erfolgt 1922 in München; das Bestreben lag jedoch darin, dass man eine gegen Rost resistente Stachelbeere hervorbringen wollte. Alle Jostabeerensorten sind stachellos und der Geschmack und das Aussehen sind tatsächlich eine Mischung aus Stachelbeere und schwarzer Johannisbeere. Die Früchte sind größer als die der Johannisbeeren, aber nicht so groß wie die der Stachelbeeren. Sie hängen zudem in Trauben, es sind jedoch immer nur zwei bis drei Beeren daran. Die Trauben samt den Beeren hängen auch bei Vollreife fest am Strauch. Die Beeren haben eine tiefschwarze Farbe und der Vitamin C-Gehalt ist recht hoch.

Die Sträucher werden bis zu 2m hoch und auch fast so breit. Pflanzt man mehrere Sträucher in einer Reihe, so ist ein Pflanzabstand von 2,50 m empfehlenswert.

Standort, Schnitt, Düngung

Der Beerenstrauch ist sehr genügsam was den Standort und die Bodenbedingungen anbelangt. Die Jostabeere liebt einen halbschattigen Standort, wobei sie auch sonnenverträglich ist. Lehmigen Boden und gelegentliche Staunässe kann sie gut aushalten, nur ständig nasse Füße mag sie nicht.

Die basale Neutriebbildung ist bei der Jostabeere nicht sonderlich stark. Es ist deshalb notwendig, den Strauch ca. 10 cm tiefer als er im Topf gesessen hat, in die Erde zu bringen.

Da der Strauch starkwüchsig ist und nach dem Schneiden sehr stark treibt, sollte man so wenig wie möglich die Schere ansetzten. Somit wird die Energie vermehrt zum Ansatz von Blütenknospen und Früchten verwendet. Erst wenn der Strauch ca. 3-4 Jahre alt ist, sollte man jährlich ein bis zwei alte Leittriebe am Boden entfernen und junge Triebe nachkommen lassen, bzw. auf starke tief stehende Seitenäste umleiten. Ansonsten bleibt der Strauch ungeschnitten, nur störende Äste sollten entfernt werden.

Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr (März/April) ist empfehlenswert; Hornspäne und Hornmehl können ebenfalls verwendet werden.

Blütenfarbe

weiß

Blütezeit

M Juni–Juli

Höhe

150 cm–180 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

B/Fr2

  • Beet frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Familie

Grossulariaceae

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