Fritillaria Hybride 'Chopin' – Mittelhohe Kaiserkrone

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Allen, denen die bekannten Kaiserkronen zu massig erscheinen und die sich außerdem nicht für die leichter wirkenden panaschierten Sorten erwärmen können, und allen, die sowieso Kaiserkronen so sehr mögen wie wir, stellen wir nun mit großer Freude die neue... Mehr lesen

Allen, denen die bekannten Kaiserkronen zu massig erscheinen und die sich außerdem nicht für die leichter wirkenden panaschierten Sorten erwärmen können, und allen, die sowieso Kaiserkronen so sehr mögen wie wir, stellen wir nun mit großer Freude die neue 'Chopin' vor.

Hier wurde eine Fritillaria imperialis mit der kleineren, in gedeckten Farben blühenden Fritillaria raddeana gekreuzt und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Aufbau der Pflanze ähnelt stark dem einer bekannten Kaiserkrone, doch zeigt sich die Pflanze in allen Teilen etwas feiner, delikater. Auch wenn ihre Höhe nicht wesentlich unter 70 cm liegt, erscheint sie doch zierlicher - ohne an Wirkung einzubüßen. Die Blüten sind leuchtend orangerot und kontrastieren sehr reizvoll mit den dunklen Stielen und frischgrünen Blättern. 'Chopin' öffnet seine Knospen etwa eine Woche eher als ihre größeren Halbschwestern und verlagert somit die Blühsaison der Kaiserkronen etwas nach vorne. Die Pflanzen sind sehr standfest und haben die ersten harten Winter in unseren Gärten bereits ausgezeichnet gemeistert.

Diese ungewöhnliche Hybride eröffnet weiteren Gestaltungsspielraum. Sie empfiehlt sich für größere Blumenzwiebelpflanzungen im Wildlook, vor allem mit Narcissus 'Falconet' und Tulipa 'Purissima'.

Fritillaria imperialis

Kaiserkronen sind ausgesprochene Starkzehrer, die zum Austrieb und dann erneut während des Einziehens gut gedüngt werden müssen. Der Boden sollte ausgeglichen feucht, durchlässig und tiefgründig sein, die Nährstoffversorgung gut. Kaiserkronen gedeihen in vollsonniger bis lichtschattiger Lage. Ab Mitte Mai ziehen sie allmählich ein und hinterlassen dann eine Lücke im Beet, die z. B. mit seitlich gepflanzten Clematis jouiniana 'Praecox', die sich ab Mai teppichartig ausbreiten, rasch wieder geschlossen werden kann. Die Pflanztiefe der Zwiebeln sollte ca. 25 cm betragen. Etablierte Bestände sind ausgesprochen langlebig. Wenn nach Jahren die Blühfreudigkeit nachlässt, sollten die Zwiebeln im Sommer aufgenommen, vereinzelt und neu aufgepflanzt werden. Wir machen durchaus die Erfahrung, dass lästige Nagetiere, insbesondere Wühlmäuse, durch den intensiven Geruch der Zwiebeln ferngehalten werden. Optimale Pflanzzeit der Zwiebeln ist von Mitte August bis Ende September.
Fritillaria imperialis wirken prächtig in Kombination mit hohen Narzissen.
Blütenfarbe

orangerot

Blütezeit

April–Mai

Höhe

70 cm

Zwiebelgröße

14/+

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
Lebensbereich

B/Fr2

  • Beet frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

40 cm, 6 St./m²

Pflanz-Zeitpunkt

Aug.-Sept.

Geselligkeit

II

Giftklasse

giftig +

Schnittgeeignet

ja

Familie

Liliaceae

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